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FC Röhlingen 1948 e.V.

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28.04.1998 - Ipf- und Jagst-Zeitung

Jubiläumsverein FC Röhlingen geht jetzt die vereinseigene Sporthalle an

ELLWANGEN-RÖHLINGEN (bü) „Die wohl längste Mitgliederversammlung in unserer 50jährigen Vereinsgeschichte ist zu Ende!“ Damit schloß Vorsitzender Josef Bühler die Mitgliederversammlung des FC Röhlingen, nachdem der Zeiger der Uhr bereits auf einer Stunde nach Mitternacht stand.

Vorsitzender Bühler wertete in der Sechtahalle das Jahr 1997 als ein in allen Belangen zufriedenstellendes, in manchen Punkten ein hervorragendes Jahr, obwohl die großen sportlichen Erfolge '97 Mangelware waren  lediglich die Knabenmannschaft im Tennis konnte eine Meisterschaft erringen.

Der Ausbau der Sportangebote sei aber kontinuierlich vorangetrieben worden. Mit einer Mädchenfußballmannschaft, der Seniorenwassergymnastik, einer Rope-Skipping-Gruppe, einer Modern-Dance-Gruppe für Jugendliche, dem Walking-Treff und der funktionellen Gymnastik seien allein im abgelaufenen Jahr sechs neue Gruppen in Betrieb gegangen. Nach 1995 zum zweiten Mal sei dem Verein vom Schwäbischen Turnerbund für die vielseitigen und qualifizierten Kursangebote das Prädikat "Pluspunkt Gesundheit DTB" verliehen worden.

Kassierer Wolfgang Konle berichtete, daß man endlich, nach vielen Jahren der Schuldentilgung, auch dank der Aktivitäten der beiden Fördervereine wieder schwarze Zahlen schreibe. Konle verwies besonders auf die Bewirtung der Ellwanger Heimattage und auf weitere gut besuchte Veranstaltungen. Vieles sei den Mitgliedern des FC Röhlingen an Arbeitsleistung abverlangt worden. Der finanzielle Erfolg entschädige sie jetzt dafür. Die Mitgliederzahl sei seit der letzten Mitgliederversammlung weiter angestiegen und liege derzeit bei 960.

Jubiläumsvorbereitungen

Schriftführerin Stefanie Wünsch erinnerte an die Gründung des Fördervereins Sportanlagen FC Röhlingen und die vielen Beratungen zum anstehenden Vereinsjubiläum. Den Bericht des erkrankten Jugendleiters Wolfgang Wenhuda übernahm der zweite Vorsitzende Franz Uhl. Highlights waren das Jugendzeltlager und auch die Teilnahme am Gaukinderturnfest.

Kassenprüfer Karl Linder bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung und Ortsvorsteher Gerhard Aldinger dankte allen Aktiven im Verein für "wichtiges gesellschaftliches Engagement". Positives war auch von den drei Abteilungsleitern zu hören. Patriz Hald von den Fußballern verwies auf den Trainerwechsel bei den Aktiven nach der letzten Saison und auf die notwendige Fusion der Damenmannschaft mit dem TV Neuler. Kopfzerbrechen habe das gesundheitsbedingte Ausscheiden des Jugendleiters Anton Abele bereitet. Glücklicherweise habe man in Klaus Seidl einen sehr engagierten Nachfolger für dieses wichtige Amt gefunden.

Laut stellvertretendem Abteilungsleiter Tennis, Alfred Jungwirth, waren sieben Mannschaften im Spielbetrieb, erstmals hat eine zweite Damenmannschaft an der Spielrunde teilgenommen. Vereinsmeister wurden Betha Gösele und Hans-Peter Rup. Ernst Speiser berichtete für die Breitensportabteilung, daß das Angebot mit 16 verschiedenen Gruppen von den Kleinsten mit sechs Monaten bis zu den Senioren sehr vielseitig geworden sei. Dank der 23 Übungsleiter, die teils mehrere Gruppen betreuen, sei es auch möglich, das Angebot weiter aufrechtzuerhalten.

Grünes Licht für Verhandlungen

Nach einem Ausblick auf die Veranstaltungen zum 50jährigen Vereinsjubiläum stand das Hauptthema des Abends, der Bau einer vereinseigenen Sporthalle, zur Beratung an, Nach lebhafter und kontroverser Diskussion gaben die FC-Mitglieder mit großer Mehrheit der Vereinsführung grünes Licht, das beabsichtigte Bauvorhaben weiter voranzutreiben und die notwendigen Verhandlungen zu führen.


April 2002 - Schwäbische Post

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNGEN / FC Röhlingen und dessen Fördervereine tagten

Bau einer neuen Halle zugestimmt

Die Hauptversammlung des FC Röhlingen hatte einen ganz besonderen Höhepunkt: Es wurde über eine vereinseigene Turnhalle abgestimmt. Und das, obwohl die Bereitschaft vieler Mitglieder, im Verein verantwortlich mitzuarbeiten, gleich Null ist, wie der Vorstand beklagte.

ELLWANGEN-RÖHLINGEN Knapp 100 Mitglieder waren zu den Hauptversammlungen des FC Röhlingen und seiner beiden Fördervereine, "FC" und "Sportanlagen", in die Turnhalle gekommen. Im Förderverein FC Röhlingen gab es einen Wechsel an der Vereinsspitze. Nachdem Peter Ilg als 
1. Vorsitzender und Karin Scheibli als Kassiererin nicht mehr zu Wahl standen, übernahmen deren Posten Gerhard Maile als 1. Vorsitzender und Peter Graf als Kassierer.
Josef Bühler, 1. Vorsitzender des FC Röhlingen, dankte den beiden. Ilg und Scheibli waren neun Jahre im Amt.
Josef Bühler war im großen und ganzen zufrieden mit dem Vereinsjahr. Die sportliche, wirtschaftliche und auch die Mitglieder-Entwicklung waren in Ordnung, sagte Bühler. Die 1. Mannschaft hat erstmals in der Vereinsgeschichte den Bezirkspokal geholt, die Tennis-Junioren sind zum fünften Mal in Folge Meister in ihrer Staffel geworden und auch die D-Jugend hat in ihrer Gruppe die Meisterschaft errungen. Die Mitgliederzahl bewegt sich auf die 1.100 zu. Dies sei ein Zeichen dafür, "daß wir mit unserem sportlichen Angebot auf dem richtigen Weg sind.

Ehrenamtliche fehlen

Allerdings bemängelte er sehr die fehlende Bereitschaft der Mitglieder, Verantwortung im Verein zu übernehmen. So sei es nicht gelungen, wichtige Positionen in der Vereinsführung zu besetzen. Für Franz Uhl, der als stellvertretender Vorsitzender aus dem Gremium ausgeschieden ist, konnte kein Ersatz gefunden werden, und auch nicht für den Jugendleiter - obwohl der Jugendbereich im vergangenen Jahr für seine hervorragende Arbeit zwei Mal ausgezeichnet wurde. So ist Wolfgang Wenhuda gezwungen, neben dem neuen Amt des Leiters der Breitensportabteilung zusätzlich ein weiteres Jahr als Jugendleiter tätig zu sein. Für Wenhuda konnte auch kein Stellvertreter im Breitensportbereich gefunden worden, Aus diesem Amt schied Beta Riethmüller.

Sollten innerhalb der nächsten beiden Monate nicht Vereinsmitglieder bereit sein, die offenen Ämter zu besetzen, sei die Vorstandschaft gezwungen, jemanden hauptberuflich einzustellen. Dessen Arbeitslohn müsste über Beitragserhöhungen finanziert werden.

Nach dem Kassenbericht von Finanzchef Wolfgang Konle und dem Jahresrückblick von Schriftführerin. Christina Mayer legte Bühler die Pläne für den Hallenneubau auf den Tisch. Gemeinsam mit dem Musikverein Röhlingen und der RöSeNa wird eine Halle mit mehreren Nebenräumen geplant. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf rund 1, 143 Millionen Euro. Rund zwei Drittel davon sollen vorn FC kommen - falls die Halle gebaut werden sollte. Dies hängt noch von verschiedenen Faktoren ab. Noch kennt niemand die Höhe der öffentlichen Zuschüsse und weiß, wer den Unterhalt des Gebäudes übernimmt. Im Musikverein ist die Entscheidung schon gefallen: "Wenn die Stadt den Unterhalt übernimmt, sind wir dabei" so Philipp Thorwart, Vorsitzender des Musikvereins. Bei der RöSeNa wird Anfang Mai über die Beteiligung abgestimmt, berichtet RöSeNa-Chef Kurt Schlosser. 
Die FC-Mitglieder haben nun in der Hauptversammlung abgestimmt: Mit großer Mehrheit gaben sie der Vorstandschaft den Auftrag, den Neubau voranzutreiben. Der Vorstand hat sich jedoch Grenzen gesetzt: Die jährliche Belastung darf nicht über rund 18 000 Euro liegen und die Frage der Übernahme der Unterhaltungskosten müsse mit der Stadt geklärt werden, sonst sei "die ganze Sache nicht finanzierbar". Gerhard Aldinger freute sich über das Abstimmungsergebnis. Schließlich würde mit dem Neubau ein Kulturzentrum entstehen, in dem, nicht nur Vereinsarbeit geleistet werden, sondern auch Veranstaltungen kultureller Art stattfinden können.


28.11.2005- Ipf- und Jagst-Zeitung

Förderverein will die neue Halle auf den Weg bringen

ELLWANGEN-RÖHLINGEN (ebe) Die beiden Vereine FC Röhlingen und Röhlinger-Sechta-Narren sind Bauherren der geplanten Sport- und Freizeithalle. Zur Unterstützung des großen Projekts ist jetzt ein Förderverein gegründet worden.

Die Röhlinger haben große Pläne. Sie brauchen eine Mehrzweckhalle einerseits für den Breitensport, der beim Fußballclub immer mehr Raum einnimmt, und andererseits für die Narren, die in sehrbeengten und lediglich provisorisch angemieteten Verhältnissen untergebracht sind und sich verbessern wollen.

Die Baupläne wurden von den Vorsitzenden der beiden Vereine, Josef Bühler für den FC und Kurt Schlosser für die Röhlinger-Sechta-Narren, per Powerpoint Präsentation erklärt.

Die geplante Halle soll eine zweckmäßige Ergänzung zur bestehenden Sechtahalle bilden. Für jeden Verein gibt's einen passenden Trainingsraum, kleinere Bewirtungsmöglichkeiten, eine Garage für den Narrenwagen, Unterstellmöglichkeiten und Lager für das Sport- und Narreteiequipment, sanitäre Anlagen und auch gemeinsam nutzbare Bereiche. Die Halle soll auch für private Feste und Vereinsveranstaltungen dienen. Nicht so riesig, denn mehr als 200 Leute passen nicht hinein. Der Sportraum ist teilbar, so daß auch kleinere Veranstaltungen möglich sind, Das ist für die Röhlinger wichtig, gibt es doch seit einiger Zeit kein geeignetes Lokal oder Restaurant im Hauptort, in dem Feiern ausgerichtet werden können

Die beiden Vereine sind Bauherren und übergeben später an die Stadt. Die Kosten werden mit rund 
1,6 Millionen Euro angegeben, ohne den, Baugrund, der von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Der FC wird mit zirka 2/3 und die Narren mit 1/3 dabei sein. Sport-Fördergelder vom WLSB und Gelder vorn Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR) sind beantragt. Eigenkapital und Eigenleistung werden hoffentlich das aufzunehmende Darlehen reduzieren.

Röhlinger Bürger ziehen mit

Die Klärung der Finanzierung ist hauptsächlich dem Stadtkämmerer Gerhard Sänger zu verdanken. Er war mit Rat und Tat bereits im Vorfeld eifrige Hilfe, hat an der Satzung mitgearbeitet und sich eingesetzt. Auch für Ortsvorsteher Gerhard Aldinger ist es ein Lieblingsbaby geworden, das er mit Engagement voran bringt. So ist es nicht verwunderlich, daß die Bürger von Röhlingen mitziehen. Alle Anwesenden sind dem Förderverein beigetreten und das nicht nur als Einzelpersonen, sondern auch als Vertreter ihrer Vereine.

So kommen auf einen Schlag fast 70 zahlende Mitglieder zusammen und können auch gleich an die Abstimmungen gehen. Die Verabschiedung der Satzung, der Beitragssumrne (zehn Euro pro Jahr) und die Wahlen gingen in offener Abstimmung, einstimmig über die Bühne.

Als Vorsitzender ist Franz Uhl gewählt worden. Zweiter Vorsitzender wurde Gerhard Aldinger, Schriftführer ist Wolfgang Schlotter und Kassiererin Ilse Bauer. Als Kassenprüfer sind Josef Rup und Josef Mayer berufen.


Freitag, 28. Januar 2006 - Schwäbische Post

GEMEINDERAT ELLWANGEN / Röhlinger Vereine wollen Halle für 1,5 Millionen bauen 

Einstimmig für Röhlinger Vereinssporthalle

Um 22.15 Uhr atmeten allen Röhlinger, die sich im großen Sitzungssaal befanden, tief durch: Bei einer Enthaltung (Hans Rieger) stimmte der Gemeinderat dem mutigen Projekt der Röhlinger Vereine zu, eine neue Sporthalle zu bauen. 

ELLWANGEN Rund 1,5 Millionen Euro wird es nach den gegenwärtigen Berechnungen kosten, bei der Sechtahalle einen neuen Hallenkomplex zu errichten. Vorgesehen ist eine Gymnastik- und Gesellschaftshalle, die endlich die Engpässe beseitigt, unter denen der FC Röhlingen, die Rösena, der TTC Neunstadt und der AC Röhlingen seit Jahren leiden. 
Die Sechtahalle ist für die Bedürfnisse der Vereine längst zu klein geworden, die Rösena haben bereits eine private Halle angemietet, um Übungsmöglichkeiten für die Garden zu haben. 
Die Finanzierung ist in jeglicher Hinsicht beispiellos: Die Vereine wollen neben Eigenleistungen in Höhe von 200 000 Euro auch noch 75 000 Euro Eigenkapital einbringen und 360 000 Euro Darlehen aufnehmen. Sogar den Hausmeister wollen die Vereine bezahlen. Zuschüsse sind vom Württembergischen Sportbund (180 000 Euro) und vom Land über das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum ( 360 000 Euro) einkalkuliert. 
Die Stadt müsste das Grundstück bereitstellen, die Planungs- und Ingenieurleistungen übernehmen (150 000 Euro) und für die Folgekosten aufkommen, die mit rund 20 000 Euro angesetzt sind. Und da waren die Gemeinderäte gefragt, die der Verwaltung in der vorangegangenen Haushaltsberatung gewaltig die Daumenschrauben anzogen. 
Da wurden Bedenken laut, da wurde aufgefordert, doch alle Vereine gleich zu behandeln und darauf verwiesen, dass die Stadt beispielsweise beim KC Schrezheim keine Planungskosten übernommen habe. Da wurde aber auch darauf hingewiesen, dass sich hier eine einmalige Chance biete und dass die Röhlinger auf anderem Weg in absehbarer Zeit nicht zu einer neuen Halle kommen. 
Ortsvorsteher Gerhard Aldinger warnte davor, den Punkt zu vertagen, wie es Volker Grab gefordert hatte: "Wir brauchen den Beschluss jetzt, wenn wir wie geplant 2006 mit dem Bau beginnen wollen". 
Gerhard Senger wies darauf hin, dass man bei derart großem privatem Engagement die Unterstützung kaum verweigern könne und Hans-Werner Boecker pflichtete ihm bei: "Man kann sich kaum trauen, dagegen zu sein". 
Der Vorsitzende des FC Röhlingen, Josef Bühler gab zu bedenken, dass im Dorf derzeit nur deshalb einigermaßen Ruhe herrsche, weil durch die Planung dieser Halle eine Perspektive auf Besserung bestehe. Fiele diese Perspektive weg, kämen auf die Stadt mit Sicherheit Forderungen anderer Art zu. Bei einer Enthaltung stimmten alle Gemeinderäte den Plänen zu.


Mittwoch, 22.02.2006 - Ipf- und Jagst-Zeitung

ELR-Programm

Für Röhlinger Halle gibt's Geld vom Land

ELLWANGEN - Der Bau der Röhlinger Mehrzweckhalle wird vom Land mit 336 100 Euro gefördert. Dies hat der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack gestern mitgeteilt und gleichzeitig weitere Fördergelder für seinen Wahlkreis bekannt gegeben.

Nach Angaben Macks kann der Wahlkreis Aalen in diesem Jahr mit 2,1 Millionen Euro aus dem 43 Millionen Euro umfassenden Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) rechnen. „Das ist erheblich und überdurchschnittlich“, äußert sich Mack in einer Pressemitteilung. Laut Mack wird der geplante Bau einer Mehrzweckhalle in Röhlingen mit 336 100 Euro unterstützt. „Erstmals im Land wird hier ein Projekt gefördert, das von Vereinen gebaut wird. Damit tragen wir dem enormen Engagement der Röhlinger Sechta-Narren beim Bau dieser Halle Rechnung“, so Mack. (...)


12.04.2006 - Ipf- und Jagst-Zeitung 

Die nächsten Monate gehören dem Bau der neuen Halle

ELLWANGEN-RÖHLINGEN (ij)- Vorsitzender Josef Bühler hat bei der Hauptversammlung des FC Röhlingen den Startschuß für das Großprojekt Halle gegeben. Der bereits begonnene Bau war Hauptthema des Abends, bei dem die Mitglieder des Sportvereins auf die kommenden Monate hingewiesen wurden.

Zu Beginn der Hauptversammlung gaben FC-Chef Josef Bühler und sein Vorstandsteam die Rechenschaftsberichte ab. Sie präsentierten eine eindrucksvolle sportliche und finanzielle Bilanz,

"Viel mußten alle wieder schuften", lobte Bühler seine FCler, "aber es hat sich gelohnt”. Zwei Schwerpunkte haben das vergangene Vereinsjahr geprägt. Über 800 fleißige Helfer bei der Bewirtung der Ellwanger Heimattage und eine auffallend positive Baustimmung in den letzten Monaten sind für den Vorsitzenden Beweis, daß der Verein das Potential hat, auch die kommenden großen Dinge anzugehen. “Wir sind bereits mittendrin”, so Bühler, auf die drängenden Fragen der Mitglieder, wann der Hallenbau denn nun los gehe. Von der Planung über die Finanzierung bis zum konkreten Bauzeitenplan, nichts ließen der FC-Boss und sein Vize Paul Rup aus und legten nochmals die Zahlen auf den Tisch.

Steiniger Weg liegt hinter dem FC

Der Weg bis hierher war steinig und lang. Die großen Brocken wurden in den letzten Monaten gemeinsam mit den Verantwortlichen der Röhlinger-Sechta-Narren, des bereits gegründeten Fördervereins Mehrzweckhalle Röhlingen und dem Ortsvorsteher aus dem Wege geräumt. Wir sind im Plan, zeitlich und auch finanziell, freute sich Bühler.

Dieses Jahr noch Zahlen in schwarz, die nächsten Jahre aber. sicherlich in rot, so Finanzchef Wolfgang Konle in Anspielung auf die kommenden finanziellen Belastungen. Er präsentierte den Mitgliedern einen tadellosen Kassenbericht und auch steigende Mitgliederzahlen. Mit der Einweihung im nächsten Jahr schaffen wir auch die 1.200er Marke, sagte Konle zuversichtlich.

Schriftführerin Helga Stahl ließ in ihrem Rückblick ein umfangreiches Veranstaltungsjahr mit über 30 Veranstaltungstagen Revue passieren und freute sich über vier Meisterschaften im Fußball und 
Tennis, sowie zahlreiche überregionale Erfolge der Sportakrobaten und Leichtathleten.

Seinen letzten Bericht präsentierte Vereinsjugendleiter Andreas Seckler, der sein Amt bei der letzten Jugendvollversammlung an Michael Heinisch abgab. Seinem Nachfolger wünscht er gute Ideen und Mut, mit den Jugendlichen auch neue Wege zu gehen.

Ortsvorsteher Gerhard Aldinger appellierte zum Schluß nochmals an die Röhlinger, die beiden Vereine zu unterstützen Wir sind dabei etwas Großartiges zu schaffen, so Gerhard Aldinger. Peter Rathgeb wurde für ein weiteres Jahr als Vertreter der passiver Mitglieder in, den Vereinsrat gewählt

Die Wahlen bei den beiden FC-Fördervereinen ergaben folgende Ergebnis:
Vorsitzender Gerhard Maile und Kassierer Peter Graf vom Förderverein FC Röhlingen wurden bestätigt ebenso der Vorsitzende Josef Szabo und Schriftführerin Sandra Gold vom Förderverein Sportanlagen.


Donnerstag, 8. Juni 2006 - Schwäbische Post

HALLENNEUBAU / In Röhlingen wurde gestern der Grundstein für die neue Mehrzweckhalle gelegt

"Wohl dem, der solche Bürger hat!"

Gestern wurde der Grundstein für die neue Mehrzweckhalle in Röhlingen gelegt. Das Besondere daran: Zwei Vereine, der FC Röhlingen und die Sechtanarren, treten als Bauherren auf und übernehmen auch noch die Finanzierung. Ein Engagement, das in Baden-Württemberg ohne Beispiel ist.

2006-06-08
OB Karl Hilsenbek und Staatssekretärin Gurr-Hirsch versenken die " Zeitkapsel" im Fundament. Im Hintergrund, von links: der Förderverein-Vorsitzende Franz Uhl, Ortsvorsteher Gerhard Aldinger, Landtagsabgeordneter Winfried Mack, der FC-Vorsitzende Josef Bühler, Architekt Matthis Tröster, der Rösena-Vorsitzende Kurt Schlosser und Pfarrer Anton Forner.

ELLWANGEN-RÖHLINGEN Die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch, brachte es gestern Abend kurz und knapp auf den Punkt: "Wohl dem, der solche Bürger hat!" Sie selbst habe es "regelrecht umgehauen", als sie erfahren hat, was die beiden Röhlinger Vereine da eigentlich vorhaben. Dabei trägt die CDU-Politikerin selbst zum Gelingen des 1,6 Millionen teuren Projekts bei. 

Immerhin hatte ihr Ministerium im März diesen Jahres einen Zuschuss in Höhe von 336 100 Euro aus dem Programm "Entwicklung Ländlicher Raum" (ELR) bewilligt, ohne den der Neubau in Röhlingen nicht möglich wäre. In diesem Zusammenhang hatte das Ministerium sogar eigene Richtlinien außer Kraft gesetzt. Denn statt dem Regelzuschuss von 33 Prozent, gewährte man den Röhlinger damit kurzerhand eine satte Förderung von 40 Prozent. Eine Belohnung für das "außerordentliche bürgerliche Engagement". 
Das würdigte gestern in seinem Grußwort auch Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der sich über den "hochmotivierten Baustart" begeistert zeigte: "Wenn wir mit der Grundsteinlegung noch länger gewartet hätten, wären wir wahrscheinlich gerade noch rechtzeitig zum Richtfest gekommen." 
In seiner Ansprache wies Hilsenbek darauf hin, dass die Stadt die beiden Vereine mit einer 150 000 Euro-Finanzspritze beim Neubau unterstützen wird; darüber hinaus stellt die Stadt auch das Grundstück zur Verfügung und übernimmt die jährlich anfallenden Betriebskosten (rund 20 000 Euro pro Jahr). Dafür geht die Halle nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt über; die beteiligten Vereine erhalten im Gegenzug ein unentgeltliches Nutzungsrecht - und zwar für die nächsten 30 Jahre. 
" Mulmiges Gefühl" 

Für den Ortsvorsteher Gerhard Aldinger eine gute Lösung, von der unter dem Strich die gesamte Bürgerschaft in Röhlingen profitieren wird. "Mit der neuen Halle wird die Basis für den Fortbestand und die Weiterentwicklung unserer Vereine geschaffen", sagte Aldinger, der gestern einräumte, bei dem Gedanken an das Mammutvorhaben gelegentlich von einem "mulmigen Gefühl" beschlichen worden zu sein. "Das ist nun vorbei. Mittlerweile bin ich überzeugt." 
Ähnlich wie Aldinger erging es auch dem verantwortlichen Architekten Matthis Tröster. Auch er war skeptisch, ob die Röhlinger das "immense Bauvorhaben" auf eigene Faust stemmen können. Wie Aldinger hat sich aber auch Tröster mittlerweile aller Zweifel entledigt. "Jetzt frage ich mich eigentlich nur noch: Was könnt ihr eigentlich nicht?" Eine Frage, die aus dem Publikum schlagfertig beantwortet wurde: "Hochdeutsch!" 
Weitere Grußadressen entrichteten gestern Abend auch noch Winfried Mack, der sich für den Zuschuss aus dem ELR-Programm stark gemacht hatte und dafür gestern viel Lob kassierte sowie Heinrich Schmid vom Württembergischen Landessportbund (WLSB), der den Bau mit 180 000 Euro bezuschusst. 
Pfarrer Anton Forner sprach zur Grundsteinlegung ein Segensgebet; den musikalischen Akzent setzte der Musikverein Röhlingen, der ein dickes Lob aus berufenem Munde einheimste: Staatssekretärin Gurr-Hirsch, ihres Zeichens auch Vorsitzende des Kreisblasmusikverbands Heilbronn, lobte die Qualität der Kapelle. 
Gurr-Hirsch und dem Oberbürgermeister oblag zum Abschluss dann auch die feierliche Grundsteinlegung. Dabei wurde eine "Zeitkapsel" im Fundament der neuen Halle versenkt. Der FC-Vorsitzende Josef Bühler verriet, was die Kapsel beinhaltet: Neben aktuellen Ausgaben der beiden örtlichen Tageszeitungen auch Geldmünzen und aktuelle Zahlen zur Ortschaft Röhlingen.


Mittwoch, 19. Juli 2006 - Schwäbische Post

HALLENNEUBAU / Rekordverdächtig: In sechs Wochen wurde in Röhlingen der Hallenrohbau hochgezogen - am Freitag ist Richtfest

In Röhlingen wird im Eiltempo gebaut

Am Neubau der Röhlingen Mehrzweckhalle, dem künftigen Domizil des FC Röhlingen und der Röhlinger Sechtanarren, wird fleißig gebohrt, gesägt und gehämmert. Die Helfer stehen unter Termindruck: Bis zum Richtfest am kommenden Freitag soll der Rohbau fertig sein.

VON FRANZ RATHGEB

ELLWANGEN-RÖHLINGEN  Baubeginn des Gemeinschaftsprojekts des FC Röhlingen und der Röhlinger Sechtanarren war am 4. April. Nach den Erdarbeiten begannen die freiwilligen Helfer der beiden Vereine und des Fördervereins "Mehrzweckhalle Röhlingen" mit der Armierung des Fundaments.

Nach der Grundsteinlegung am 7. Juli, bei dem die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlicher Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch, vor Ort war, wurden unter der Regie der ortsansässigen Baufirma Dirheimer rund 300 Kubikmeter Beton in die Fundamente und in die Bodenplatte vergossen, berichtet der Vorsitzende der Sechtanarren, Kurt Schlosser.

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Viele Freiwillige packen an

"Täglich sind zehn bis 15 Freiwillige vor Ort sagt Schlosser nicht ohne Stolz. Darunter seien viele Vereinsmitglieder, die bis zu zwei Wochen ihres Jahresurlaubs zugunsten des Neubaus opfern, lobt der Vorsitzende. Diejenigen, die tagsüber im Beruf tätig sind, kämen nach Feierabend vorbei und würden bis in die Nacht mithelfen. Bereits im Vorfeld und parallel zu den Arbeiten an der Armierung, seien von den Helfern die Wände in Holzständerbauweise vormontiert worden. Unter dem Kommando der örtlichen Zimmerei Schwarz haben die Freiwilligen am Montag vor zwei Wochen begonnen, die Wände zu stellen. Gut 180 Kubikmeter Holz wurden seitdem verbaut. Derzeit sind die Helfer damit beschäftigt, das Dach zu schließen. Nur durch dieses unglaubliche Engagement der freiwilligen Helfer habe das Richtfest bereits für den kommenden Freitag terminiert werden können, freut sich Schlosser.

Dem Zeitplan voraus

Dem eigentlichen Zeitplan sei man bereits drei Wochen voraus, ergänzt der FC Vorsitzende Josef Bühler. Er geht davon aus, daß bis Ende September die Arbeiten an der Außenverkleidung abgeschlossen sein werden. "Dann können wir über den Winter drinnen, im Trockenen weiterarbeiten", sagt Bühler.  Am kommenden Freitag, 21. Juli, steht jetzt zunächst aber das Richtfest auf dem  Programm. Neben dem Ortsvorsteher hat auch OB Karl Hilsenbek sein Kommen angekündigt. Der Musikverein Röhlingen will die Feier musikalisch umrahmen. Zum Fest sind zuvorderst die vielen freiwilligen Helfer eingeladen.


Samstag, 22. Juli 2006 - Schwäbische Post

HALLENNEUBAU / Sechs Wochen lang wurde gearbeitet, gestern wurde Richtfest gefeiert

" Sie können wirklich alles" 

Der FC Röhlingen und die Röhlinger Sechtanarren bauen sich eine gemeinsame Mehrzweckhalle. In knapp sechs Wochen wurde der Rohbau erstellt, gestern Abend war Richtfest. 

2006-07-22
Der FC-Vorsitzende Josef Bühler lobte die vielen Helfer. 

ELLWANGEN-RÖHLINGEN "An 83 Arbeitstagen waren über 180 Helfer im Einsatz", lobte der FC-Vorsitzende Josef Bühler gestern Abend die vielen Freiwilligen Helfern und vor allem die "rüstigen Rentner". Auch Ortsvorsteher Gerhard Aldinger sei täglich da, wusste Bühler, der sich besonders freute, dass in der Zeit kein böses Wort gefallen sei. 
Bühler setzte die Gemeinsamkeit in den Mittelpunkt seiner Rede: Jung und Alt sowie Frauen und Männer hätten gemeinsam mitgeholfen, das gemeinsame Arbeiten der Firmen und Vereine hätte bestens funktioniert, die größte Gemeinsamkeit aber hätten der FC und die RöSeNa gezeigt. 
Bei seinem Rückblick auf den Verlauf der Arbeiten dankte Bühler besonders Erhard Heinisch, der für die Armierung zuständig war und den Brüdern Franz und Norbert Schwarz, unter deren Regie die parallelen Holzarbeiten ausgeführt wurden. 
Eigentlich sei es bei einem Richtfest üblich, dass sich der Bauherr bei den beteiligten Firmen für die Ausführung der Rohbauarbeiten bedanke, wusste Architekt Mathis Tröster. Da der Bauherr mit seinen vielen fleißigen Helfern mitgearbeitet habe, wolle er diesen Part übernehmen, sagte er und räumte gleichzeitig ein, dass er das, was hier geleistet wurde, in seiner Laufbahn noch nicht erlebt habe. Grundlage dafür sei die Tatsache, dass beide Vereine an einem Strang ziehen, lobte Tröster. Dies spiegele sich auch in der guten Dorfgemeinschaft und dem Zusammengehörigkeitsgefühl. 
" Sie können in Röhlingen wirklich alles", lobte Oberbürgermeister Karl Hilsenbek. Es sei unglaublich, was die Freiwilligen in der kurzen Zeit geleistet hätten. In noch kürzerer Zeit sei der Bau nicht durchzuführen gewesen, bescheinigte er den vielen Helferinnen und Helfern: "Das Richtfest ist ihr Fest". 
Auch Hans-Peter Weber (VR-Bank) meinte, es sei bewundernswert, was in der kurzen Zeit geleistet worden sei. 
Kurt Schlosser, der Vorsitzende der RöSeNa, dankte allen Helfern für die tolle Zusammenarbeit und bat, bei der Stange zu bleiben. Den Frauen des FC dankte er für die tägliche Verpflegung auf der Baustelle. 
Der Zimmerer Franz Schwarz sagte in Versform den Richtspruch auf: "Immer noch hat gut gebaut, wer dem Zimmermann vertraut", lobte er seine Zunft, bevor er mit dem dreifachen Spruch der Zimmermänner "Holz her" sein Glas auf den Bau erhob. 
Unter der Leitung von Alfons Lindmayer verlieh der Röhlinger Musikverein dem Richtfest eine festliche Note. 


Dienstag, 02. Januar 2007 - Schwäbische Post

FC RÖHLINGEN / Neujahrsempfang in der Sechtahalle

" Wir brauchen einen langen Atem"

Der Bau der neuen Mehrzweckhalle hat im zurückliegenden Jahr die Vereinsarbeit beim FC Röhlingen bestimmt. Das machte der FC-Vorsitzende Josef Bühler beim Neujahrsempfang in der Sechtahalle deutlich.

ELLWANGEN Bühler stellte am Samstagabend den Hallenneubau in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Das Vorhaben sei womöglich die größte Herausforderung, die der FC Röhlingen in seiner Vereinsgeschichte jemals zu stemmen hatte, sagte Bühler. Der Dank des Vorsitzenden galt dann auch den vielen ehrenamtlichen Helfern am Bau, die bis dato - ein dreiviertel Jahr nach Baubeginn - bereits "tausende Arbeitsstunden" investiert hätten. Ein Engagement, das 2007 nicht nachlassen dürfte, forderte Bühler: "Von außen könnte man vielleicht meinen, wir sind am Ziel angekommen. Wer aber ins Halleninnere blickt, erkennt ganz schnell, dass vor dem Ziel noch ein großer Berg an Arbeit steht." 
Auch finanziell gehe der Verein harten Zeiten entgegen. Bedingt durch den Neubau werde man Ende 2007 mit einem neuen Rekordminus abschließen. Die Fertigstellung der Halle in diesem Jahr sei deshalb auch nur ein Zwischenziel: "Für die Schuldentilgung werden wir einen langen Atem brauchen." 
Nichtsdestoweniger blickt Bühler optimistisch in die Zukunft. Mit der neuen Halle könnten schließlich neue Sportangebote generiert werden; was im Umkehrschluss auch neue Mitglieder bringe. Und hier sieht es für den FC Röhlingen ohnehin recht gut aus: 2007 soll die 1200er- Grenze geknackt werden. Wobei Bühler in diesem Zusammenhang auch noch mal für eine Mitgliedschaft im neuen Förderverein Mehrzweckhalle warb.

Spitzenathletin Ramona Pitan

Aus sportlicher Sicht verlief das zurückliegende Jahr für den FC Röhlingen weniger aufregend. Die ganz großen Erfolge waren ausgeblieben. Dennoch konnte der Vorsitzende auch beim diesjährigen Neujahrsempfang wieder Sportler für gute Leistungen auszeichnen.

Zuvorderst zu nennen: die Leichtathletin Ramona Pitan. Sie heimste 2006 acht erste Plätze (!) bei den Württembergischen Meisterschaften ein; zehn erste Plätze bei den Bezirksmeisterschaften und zehn erste Plätze bei den Kreismeisterschaften. Für Bühler ist die Nachwuchssportlerin (W 13) damit auf dem besten Weg vom Talent zur Spitzenathletin.

Außerordentlich erfolgreich waren auch die Sportakrobaten des FC Röhlingen, die 2006 unter anderem zwei erste Plätze bei den Württembergischen Meisterschaften einstreichen konnten sowie Top-Platzierungen beim Internationalen SA-Cup im schweizerischen Winterthur. Ausgezeichnet wurden hier im Einzelnen: Elena Beyer, Jasmina Brenner, Nicole Bühler, Raffaela Bühler, Verena Feil, Larissa Feil, Elisa Gloning, Verena Rupp, Vanessa Schneider, Klaus-Jürgen Schöppler und Marinna Waizmann. 

Bei den Fußballern wurde Jürgen Rechtenbacher und Alexander Szautner für jeweils 350 absolvierte Spiele ausgezeichnet. 
Desweiteren konnten beim Neujahrsempfang zahlreiche treue Mitglieder gewürdigt werden: 
Für 50 Jahre im Verein: Xaver Abele und Ludwig Kurz. 
Für 40 Jahre: Franz Higler, Josef Holzinger, Josef Maier, Melchior Maier, Johann Pregitzer, Anton Rief, Wendelin Rief, Kurt Schlosser, Josef Seckler und Anton Vaas. 
Für 25 Jahre: Anneliese Abele, Karin Abele, Erna Beerhalter, Petra Heinisch, Sabine Hipp, Edeltraud Pelz, Betha Riethmüller, Hedwig Schäfer, Michaela Schips, Verena Sekler, Renate Veile, Bernd Abele, Otto Binz, Josef Dirheimer jun., Lothar Frei, Martin Gösele, Michael Heinisch, Hermann Jaumann, Hans-Peter Konle, Josef Konle, Thomas Konle, Gerd Kuge, Jürgen Kurz, Alois Mayer, Andreas Pregitzer, Josef Rathgeb, Franz Rieger und Michael Schönherr. 
25 Jahre Mitarbeit im Verein: Monika Gerold, Gerhard Maile, Hans-Peter Rup und Markus Szabo. 
Zehn Jahre Mitarbeit im Verein: Miriam Abele, Claudia Rupp, Julia Sekler, Daniel Fehling, Philipp Maier, Alfred Pfeifer, Manuel Schlotter, Matthias Seckler, Klaus Seidl, Stefan Wiedenhöfer.

Jahresempfang 2007

Beim FC Röhlingen wurden treue Mitglieder und 
erfolgreiche Sportler ausgezeichnet.


08.03.2007 - Ipf- und Jagst-Zeitung

Für ihre neue Halle stemmen die Röhlinger Gewaltiges

ELLWANGEN-RÖHLINGEN - In Rekordzeit haben die FC- und RöSeNa-Mitglieder im letzten Sommer den Rohbau für ihre neue Mehrzweckhalle hochgezogen, im gleichen Tempo geht's weiter. "Noch vor den Sommerferien ist Einweihung", ist FC-Vorsitzender Josef Bühler überzeugt.

Von unserem Redakteur
Eckard Scheiderer

Daß dies keine Utopie ist, beweist ihm derzeit unter anderem seine "Rentnertruppe", wie er sie nennt. Eine Gruppe von rund zehn Männern aus den Reihen des FC, allesamt nicht mehr berufstätig, aber fit, die meisten davon mit einem erlernten Handwerksberuf. Am Gumpendonnerstag hatten sie begonnen, in der großen Halle hoch oben auf dem Gerüst die Bretterschalung an die Decke zu montieren, morgen wollen sie fertig sein. Dabei ist es keine "normale" Decke, sondern eine mit Heizplatten darauf und Akustikfilz darunter. Die Heizung haben abschnittweise zwei Fachmonteure eingebaut, dann waren wieder die "Rentner" mit der Schalung dran. So ging es im Wechsel Hand in Hand, bis am Freitag nun das letzte Deckenfeld vollendet wird. Das flotte Vorwärtskommen ist auch jenen Frauen zu verdanken, die nachmittags und abends, sogar mit Unterstützung ihres Nachwuchses, die Deckenbretter lackieren.

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Bis morgen wollen sie fertig sein: Hans Leuchtenmüller, Helmut Gentner und Erhard Heinisch gehören zu jenem Team, das seit Gumpendonnerstag die Decke in der neuen Röhlinger Mehrzweckhalle montiert. Foto: Siedler

So wie bei der Decke, funktioniert der Röhlinger Hallenbau im Prinzip seit der Bagger im April vergangenen Jahres die Zufahrt zum Baugrund planiert hat. Ein gewaltiges Pensum schaffen die Mitglieder des FC und der RöSeNa in Eigenleistung weg, einige wenige grundlegende Arbeiten sind an Fachfirmen vergeben worden. "Für die meisten Gewerke haben wir jemand in unseren Reihen oder wir finden jemand, der sich überzeugen läßt, mitzuhelfen", sagt FC-Vorsitzender Bühler der seit Beginn ein Bautagebuch führt. Und das belegt: Seit dem Startschuß zum Hallenbau waren jeden Abend und jeden Samstag Vereinsmitglieder auf der Baustelle.

"Einige waren seit April keine zwei Samstage mehr daheim“, sagt Bühler, der nicht nur stolz auf diesen Zusammenhalt im Verein ist, sondern auch weiß, daß ohne dieses Engagement manche Dinge weder möglich noch finanzierbar wären. Beispiel: die Verkleidung der Außenwände.

Prächtige Schindel-Fassade

Die ist ab dem Sommer angebracht worden, dreilagig mit Holzschindeln. Im Oktober war die gesamte, prächtig wirkende Fassade fertig. "Bei einer Vergabe hätte das kein Mensch bezahlen können", meint Bühler.

Wenn die Hallendecke fertig ist, geht es an die Installation der Prallwände und an die Verkleidung der Hallenwände. "Parallel dazu muß der Ausbau der Nebenräume laufen", sagt Bühler. Dazu gehören eine kleine Küche, der Regieraum, der Gymnastikraum und natürlich das "Prunkstück": der Eingangsbereich, dessen Akustikdecke mit abgehängten Loch-Rigipsplatten schon montiert ist. Außer den Vereinsmitgliedern hat einer bislang noch besonders mitgeholfen: der Wettergott. "Solche milden Witterungsverhältnisse hätten wir uns am Anfang nicht träumen lassen", meint der FC-Vorsitzende und hofft, daß das Wetter auch dann mitspielt, wenn ab Ende April die Außenanlagen in Angriff genommen werden. 


08.03.2007 - Schwäbische Post

HALLENNEUBAU / Zahlreiche Mitglieder des FC Röhlingen packen mit an

Die Helfer arbeiten im Schichtbetrieb

Der Neubau der Röhlinger Mehrzweckhalle kommt kräftig voran. Nicht nur die RöSeNa können anpacken (wir berichteten), sondern auch der FC Röhlingen. Die Arbeiten an der Hallendecke stehen vor dem Abschluß, was 1.Vorsitzender Josef Bühler zum Anlaß nimmt, um der Presse das bisher Geleistete vorzustellen. Gleichzeitig wagt er einen Ausblick und nennt einen Wunschtermin für die Einweihung.

VON FRANZ RATHGEB

ELLWANGEN-RÖHLINGEN  Der Neubau der Mehrzweckhalle ist in zwei Teilbereiche gegliedert, Gymnastiksaal und Sporthalle. Die zwei Röhlinger Vereine treiben beides zumeist unabhängig voneinander voran. Da wird natürlich immer wieder hinüber und herüber geschielt, wer denn nun schneller vorankommt, erklärt Bühler schmunzelnd. Letztlich arbeite man aber zusammen und führe etliche Gewerke auch gemeinsam aus.

Die eigentliche Halle, der Teilbereich des FC Röhlingen, ist mit einer dicken Staubschicht überzogen, auch die Bierzeltgarnitur, auf der sich der Vorsitzende mit den Journalisten zusammensetzt. Ein unverkennbares Zeichen, daß im Umfeld eifrig gearbeitet wird. Nur wenige Schritte entfernt, sind einige Frauen damit beschäftigt, Bretter zu streichen, weiter hinten arbeitet eine Männergruppe auf dem Baugerüst.

"Mit Ausnahme von einzelnen Tagen, an denen man witterungsbedingt pausieren musste, wird hier seit dem Spatenstich am 4. April 2006 quasi pausenlos durchgearbeitet", erzählt Bühler. An freiwilligen Helfern mangele es nicht. Insgesamt hätten bisher schon über 300 Personen geholfen.

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Auf der Baustelle des Hallenneubaus wechselt sich der Rentnertrupp (unser Bild) mit den Berufstätigen  (Foto: Rathgeb)

Besonders aktiv ist eine Gruppe von Rentnern, die der Ortsvorsteher Gerhard Aldinger anführt. Die rüstigen Ruheständler sind vor allem tagsüber aktiv und werden abends von berufstätigen Vereinsmitgliedern abgelöst. Samstags seien bis zu 35 Mann auf der Baustelle, freut sich der Vorsitzende. Da seien natürlich auch die Frauen gefordert, die tagtäglich für das leibliche Wohl der Freiwilligen sorgen.

"Die AußenhülIe der neuen Halle wurde rechtzeitig geschlossen, über den Jahreswechsel und während des kurzen Wintereinbruchs konnte drinnen weiter gearbeitet werden", berichtet der Vorsitzende. Im Innern wurden die Zwischenwände gestellt, die Elektroinstallation montiert, Rohre für die Heizung verlegt und die Gastherme eingebaut. Parallel dazu wurden die sanitären Anlagen montiert und die Naßräume gefliest. 

Mitte Februar kam ein weiterer, arbeitsintensiver Bauabschnitt: In der 15 auf  27 Meter großen Sporthalle wurde die Decke in Angriff genommen. Die zeitaufwendigen Arbeiten wurden in gewohnter Weise vom Rentnertrupp und den Berufstätigen in Schichtarbeit in Angriff genommen, sagt Bühler. Momentan sind die Helfer damit beschäftigt, die letzten Bretter an die Decke zu schrauben. Gegen Ende der Woche soll mit der Montage der "kraftabsorbierenden Prallwände" begonnen werden.

Kaum hat Bühler ausgesprochen, steht schon der Fahrer da, der die hierfür erforderlichen Bretter liefert. Kurzerhand wird ein Gabelstapler zum Abladen organisiert. Da die Halle aber nur schmale Türen hat, müssen die freiwilligen Helfer Schwerarbeit leisten und die Bretter herein tragen. Man hört keine Beschwerden, im Gegenteil, die Männer freuen sich: mit der pünktlichen Anlieferung des Materials ist ein nahtloses Weiterarbeiten gesichert.

Wenn gegen Ende April die Prallschutzwände fertiggestellt sind, wird eine Spezialfirma den Sportboden einbauen. Danach könne die Endmontage, wie beispielsweise die der Elektrik erfolgen, erklärt Bühler. Ferner müssen die Sportgeräte, wie die Kletterwand, montiert werden.

„Der Innenausbau könnte bis Mitte Mai abgeschlossen werden", schätzt der Vorsitzende. Dann soll die Außenanlage gestaltet werden und wenn alles klappt, kann die Einweihung noch vor den Sommerferien gefeiert werden, hofft Bühler. 


Freitag, 12. Oktober 2007 - Schwäbische Post

HALLENEINWEIHUNG IN RÖHLINGEN / Das Geheimnis um den neuen Namen wurde gelüftet:

Röhlingen feiert die neue Mühlbachhalle

Gestern, exakt um 20.55 Uhr, wurde das große Geheimnis um den neuen Namen für die gerade fertiggestellte Röhlinger Mehrzweckhalle gelüftet: Der 1,75 Millionen teuere Bau soll künftig Mühlbachhalle heißen. Der Name hatte sich bei einer Bürgerabstimmung gegen sechs weitere Vorschläge deutlich durchsetzen können.

ELLWANGEN Mit einem großen Festakt, und das ist in diesem Falle nicht übertrieben, wurde gestern die offizielle Einweihung der neuen Mehrzweckhalle in Röhlingen gefeiert. Gleich elf Festredner gaben sich die Ehre. Ob nun Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der verantwortliche Architekt Mathis Tröster oder Ministerialdirektor Max Munding - sie alle lobten unisono das große bürgerschaftliche Engagement, ohne das der Hallenbau in Röhlingen nicht möglich gewesen wäre. Das Wörtchen "unglaublich" fiel in diesem Zusammenhang übrigens immer wieder. “Schier unglaublich" sei es, dass 430 000 Euro durch Eigenleistungen und Spenden aufgebracht worden sind, befand Hilsenbek, der zum nächsten Helferfest deshalb auch ein Spanferkel spendieren will.
Als "unglaublich" bezeichnete danach Architekt Tröster, was in den letzten 16 Monaten in Röhlingen passiert ist: Er habe sich anfangs gar nicht vorstellen können, dass 1. zwei Vereine (FC und RöSeNa) so ein riesiges Vorhaben überhaupt stemmen können, 2. es dann auch noch so wahnsinnig schnell geht und 3. das Ganze darüber hinaus handwerklich auch noch richtig gut gemacht ist.

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Volles Haus: Rund 250 Menschen waren gestern in die Mühlbachhalle gekommen 

Verantwortlich für diesen beispielhaften Bauverlauf sind maßgeblich die beiden Bauherrn Josef Bühler (1.Vorsitzender des FC Röhlingen) und Kurt Schlosser (Präsident der RöSeNa) sowie Franz Uhl, als Vorsitzender des Fördervereins. Die drei Männern stellten gestern in ihren Grußworten aber nicht sich, sondern alle Helfer in den Mittelpunkt. 450 Röhlinger, im Alter zwischen 10 und 80 Jahren, hätten gemeinsam angepackt und insgesamt 22 500 Arbeitsstunden investiert, um den Traum von einer neuen Halle zu realisieren. Zahlen, die auch den Ministerialdirektor Max Munding nicht unbeeindruckt ließen. Das "Röhlinger Modell'' habe Beispielcharakter. Von einem solchen Projekt müsse geredet werden  und zwar nicht nur in Röhlingen.

Einweihung Muehlbachhalle (31)
Sie haben den Bau maßgeblich vorangetrieben, von links:
Franz Uhl, Kurt  Schlosser und Josef Bühler gemeinsam mit
OB Karl Hilsenbek (zweiter von rechts).

Weitere Grußworte kamen am Festabend noch vom CDU-Landtagabgeordneten Winfried Mack, vom Vorsitzenden des Württenbergischen Sportbunds Manfred Pawlita, dem Präsidenten des Landesverbands Württembergischer Karnevalsvereine Bernd Lipa sowie dem Sprecher der Röhlinger Vereine, Ludwig Kurz, der zur Einweihung, gleich ein Geldpräsent mitbrachte. Für den Segen der neuen Halle waren die beiden Pfarrer Thomas Merkel und Anton Forner zuständig. Musikalische Akzente setzte der Musikverein Röhlingen, der unter der Leitung von Alfons Lindmayer eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass die neue Halle nicht nur optisch, sondern auch akustisch ein Volltreffer ist. Den Schlusspunkt unter den dreistündigen Festakt setzte Ortsvorsteher Gerhard Aldinger, der noch mal darauf  hin wies, dass man in  Röhlingen schon oft gemeinsame Projekte erfolgreich schultern konnte. Wobei Röhlingens Ortsvorsteher die Gelegenheit gleich beim Schopfe packte, um  in Richtung Oberbürgermeister und Stadträte  auf die notwendige Sanierung der "alten" Sechtahafle aufmerksam zu machen.

"Volksentscheid"

Höhepunkt der Veranstaltung war gestern zweifelsohne aber die Bekanntgabe, des neuen Hallennamens: Dazu hatten die Verantwortlichen im Vorfeld extra eine Bürgerabstimmung angestrengt. Das Urteil fiel am Ende eindeutig aus: Die Röhlinger entschieden sich mehrheitlich für einen Vorschlag von Hilda Götz: Sie wünschte sich die Betitelung Mühlbachhalle, in Anlehnung an den Unteren Mühlbach, der nahe der Halle verläuft. Die anderen Empfehlungen, wie Schlierbachballe (landete knapp geschlagen auf Platz 2), Bürgerhalle, Sport und Faschingstreff, Fit und Fun-Center, Auchthalle oder Bürgervereinshalle fielen durch.

Hilda Goetz
Die Narnensgeberin Hilda Götz durfte sich über
einen Präsentkorb freuen. 


Dienstag, 30. Oktober 2007 - Ipf- und Jagst-Zeitung

Flotte Tänzerinnen wirbeln durch neue Mühlbachhalle

ELLWANGEN-RÖHLINGEN  Röhlingen hat sich mit dem Bau der Mühlbachhalle alle Wünsche erfüllt. Mit einem Sportprogramm und attraktiver Unterhaltung ist der Tag der offenen Tür zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus dem ganzen Kreisgebiet geworden.

Von unserem Mitarbeiter Dieter Volckart

Was die beiden Vereine FC und RöSeNa mit großem Engagement und noch mehr Weitblick auf ein solides Fundament stellten, das hat die Besucher der neuen Mühlbachhalle überzeugt. Alle Türen standen in der Halle offen und ermöglichten einen Blick in ein in der Region wohl einmaliges Bauwerk. Licht und hell, Offenheit und Transparenz zeichnen eine Halle aus, die in Kombination mit der benachbarten Sechtahalle nun kaum noch Wünsche offen lässt, was Übungsmöglich-
keiten angeht. Darüber hinaus stehen jede Menge Tagungs- und Schulungsräume zur Verfügung,

dance mysterie
Zum Tag der offenen Tür in der Röhlinger Mühlbachhalle haben die
Mädchen von Dance Mysterie einen fetzigen Tanz auf den neuen Hallenboden gelegt.

Von all dem nahmen die vielen Besucher am Tag der offenen Tür gern Kenntnis, inspizierten. Regie-, Sport- und Übungsräume und verfolgten bei Kaffee und Kuchen die vielen interessanten Sportvorführungen. Im Stundentakt zeigten die Mädchen von Dance Mysterie, Rope Skipping und Sportakrobatik, welche Präsentationsmöglichkeiten sich in der neuen Halle eröffnen. Daneben wurde das 1 200. FC-Mitglied gekürt und die Kleinsten konnten sich am Kinderschminktisch nach Wunsch verändern lassen. Ein Luftballonwettbewerb und natürlich die tollen neuen Sportgeräte luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.  Die Bewirtung, Informationsstände und Präsentationen rundeten einen ereignisreichen Tag ab, der für viele Besucher der Rock&PopNight in der benachbarten Sechtahalle erst mit dem Wechsel der Sommerzeit geendet hatte.