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FC Röhlingen 1948 e.V.

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1970 - Quo vadis FC?
1971 - Das Scheunenfest wird geboren
1972 - Eine erfolgreiche Zeit kündigt sich an
1973 - Vom Fussballverein zum Sportverein
1974 - Der legendäre Aufstieg
1975 - Einstellen auf veränderte Vereinsstrukturen
1976 - Hallenprobleme
1977 - Nationale Erfolge
1978 - Ein Meilenstein für das Röhlinger Tennis
1979 - Sandplatzbau verschoben

1970 - Quo vadis FC?

Am Sportplatz werden die Rohplanierungen abgeschlossen und der Sportbund erleichtert mit seiner Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von DM 50.000 der Gemeinde die Finanzierung erheblich.  Auch die Planungen für den Turnhallenbau gehen, wenn auch nur zögerlich, voran.  Peter Kirchberger übernimmt von Josef Hartmann die Abteilungsleiterfunktion.  Nach mehrjähriger Pause wird auch wieder Theater gespielt. Mit dem Stück »Das Glöcklein im Tale« erntet man guten Zuspruch.


Theaterspiel 1970 - “Das Glöcklein im Tale”

Nachdem ein neuer Versuch mit einer Reservemannschaft gelingt, sind insgesamt vier Mannschaften im Spielbetrieb.  Die erreichten Erfolge können jedoch an die Vorjahresbilanzen nicht anknüpfen.  Obwohl die erste Mannschaft mit sieben Punkten Vorsprung in die Winterpause geht, schafft sie den lang erhofften Aufstieg wieder nicht. 

 1971 - Das Scheunenfest wird geboren

Wolfgang Abele wird zum Abteilungsleiter Fussball gewählt und so machen die Aktiven in diesem Jahr auch zum ersten Mal einen Ausflug nach Koloman. Die aktiven Mannschaften werden etwas durch auswärtige Spieler verstärkt. Für ein monatliches Gehalt von 200.- DM wird ein neuer Trainer angestellt. Die Errichtung einer Flutlichtanlage am Sportplatz wird in Erwartung, dass der neue Platz bald fertiggestellt ist, zurückgestellt.

Die Planungen für ein Vereinsheim am neuen Sportplatz werden konkret. Gedacht wird an ein eingeschossiges Gebäude mit Unterkellerung. Um die finanziellen Voraussetzungen für den Bau zu schaffen, wird geplant, in der im Bau befindlichen Reithalle beim Kronenwirt ein grosses Fest abzuhalten. Nachdem dieser Bau nicht fristgerecht fertiggestellt werden kann, macht Not erfinderisch.  Auf Vorschlag von Erhard Heinisch wird das Fest in Haisterhofen in der Scheune des 1. Vorsitzenden abgehalten.

Das FC-Scheunenfest, welches noch viele Jahre Anziehungspunkt sein sollte, war geboren.

Trotz einer guten sportlichen Bilanz aller Mannschaften, aber leider wieder ohne den längst fälligen Aufstieg der Ersten, verlässt der im Mai gekommene Trainer den Verein gegen Ende des Jahres. Nachfolger wird Peter Weyherter.

Die Mitgliederzahl hat sich zwischenzeitlich bei etwa 200 eingependelt. 

1972 - Eine erfolgreiche Zeit kündigt sich an

Zum 1.1.1972 wird die Gemeinde Röhlingen nach Ellwangen eingemeindet. Georg Gösele wird Ortsvorsteher und versichert, den Bau des Sportplatzes sowie der Turnhalle weiter voran zu treiben. Endlich wird auch mit dem Bau, dieser noch von der Gemeinde Röhlingen geplanten Halle begonnen.  Auch das 2. Scheunenfest wird trotz Regen zu einem vollen Erfolg, was auch dringend notwendig ist, nachdem man trotz Turnhallenbau der Gemeinde an dem Vorhaben eines Vereinsheimbaus am Sportplatz (Kosten ca. 90.000.- DM) festhält.

Am 18. August stellt sich Anton Gutheiß als neuer Trainer vor. Die bereits bestehende Mädchengymnastikgruppe, die aus der Landjugend hervorgegangen ist, beschliesst ab 1. Januar des nächsten Jahres dem FC beizutreten.  In der Spielrunde 71/72 holt die Reserve-Mannschaft in überzeugender Manier endlich den ersten Titel im Aktivenbereich. 

1973 - Vom Fussballverein zum Sportverein

Einige für die weitere Vereinsentwicklung bedeutende Ereignisse prägen das Jubiläumsjahr des Vereins. Sehnsüchtig wird die Einweihung der Sechtahalle erwartet. Schon lange vorher ist man jedoch schon in vielen Bereichen rührig, um sich auf die neue Situation einzustellen und die sich künftig ergebenden idealen Sportmöglichkeiten zu nutzen.

Die seit 1969 bestehende Mädchengymnastikgruppe tritt zum 1. Januar dem FC bei. Unter Federführung von Franz Mündl hält im Frühjahr mit Unterstützung der Ringerhochburg TSV Dewangen das Ringen in Röhlingen Einzug. Eine Ringerabteilung, mit sofortigem großen Zulauf, wird gegründet.  

Adolf Wenhuda wird zum neuen Schriftführer gewählt.

Am 20. Juni wird die von Vereinsseite lang ersehnte Sechtahalle eingeweiht. Es ist wie ein Traum. Endlich, nach Jahren und Monaten Gymnastik im Kronensaal, können die Frauen und Mädchen ihre Sportstunden in einer großen Halle abhalten.

Maria Schlosser wird zur Abteilungsleiterin gewählt.

Das 25jährige Jubiläum wird mit Festbankett, Buntem Abend, Tanz und Fussballturnier kräftig unter dem Beisein vieler Ehrengäste gefeiert.  

Festumzug auf der Hauptstrasse

Vorführungen in der Sechtahalle

Der neue Rasenplatz, das Sechta-Stadion, wird bei der 25-Jahr-Feier des Vereins am 20. Juli seiner Bestimmung übergeben und mit einem Spiel der neu gegründeten Altherrenmannschaft eingeweiht.

Sportplatzeinweihung

 

AH-Mannschaft

Im September tun es die Männer den Frauen gleich. Eine Breitensportabteilung Männer wird gegründet. Hauptinitiator Alfred Jaumann übernimmt auch die Abteilungsleitung.

Die sportliche Krönung kommt von der C-Jugend mit ihrer souveränen Meisterschaft in der Verbandsrunde 1972/73. 

C-Jugend-Meistermannschaft

 

A-Jugend

 

1. Mannschaft

 hinten v.l.n.r: Abteilungsleiter Wolfgang Abele, Wolfgang Bäuerle, Dieter Papert, Hans Röhberg, Kurt Schlosser, Otto Ebert, Anton Jaumann, Trainer Anton Gutheiß
vorne v.l.n.r:: Thomas Steiner, Hermann Abele, Hans Mühlbäck, Karl Dirheimer, Franz Brenner 

 2. Mannschaft

 hinten v.l.n.r: Abteilungsleiter Wolfgang Abele, Josef Pregitzer, Thomas Steiner, Vitus Bühler, Anton Rief, Anton Vaas, Franz Abele, Johann Pregitzer, Trainer Anton Gutheiß
vorne v.l.n.r:: Gerhard Dirheimer, Josef Wieszt, Eckard Kaeber, Erwin Häfele

1974 - Der legendäre Aufstieg

Nach 16 Jahren Kassiertätigkeit gibt Leonhard Abele sein Amt an Gerhard Aldinger weiter. Der Beitrag wird von 9,-- DM auf 15.-- DM erhöht. Die Wahl der Abteilungsleiter erfolgt künftig durch die Abteilungen selbst.

Mit einem begeisternden 6:0 Sieg über Eigenzell schafft die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die B-Klasse. Mit einer zünftigen Feier in der Sechtahalle wird der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert.

 

Die Meistermannschaft

hinten v.l.n.r: Abteilungsleiter Wolfgang Abele, Hans Röhberg, Josef Wieszt, Johann Czivisz, Franz Brenner, Josef Grundler, Anton Häfele, Karl Dirheimer, Thomas Steiner, Reinhard Ullmann, Helfried Köckritz, Trainer Anton Gutheiß
vorne v.l.n.r: Wolfgang Bäuerle, Otto Ebert, Hermann Abele, Hans Mühlbäck, Josef Pregitzer, Hans Linder

Die Ringer nehmen erstmals an der Verbandsrunde teil und haben mit den üblichen Anfangsproblemen zu kämpfen.

Die Beratungen zum Bau des Vereinsheims werden, nachdem letztes Jahr aufgrund des Jubiläums nichts weiter unternommen wurde, wieder aufgenommen.

Wiederum erlebt das Scheunenfest in Haisterhofen einen einzigartigen Zulauf. Zum ersten Mal wird in der Sechtahalle eine gemeinsame Weihnachtsfeier des Vereins abgehalten.

Erstmals werden auch Finanzrahmen für die einzelnen Abteilungen kalkuliert:

  • Fussball 9.000.- DM (ca. 4.500 €)
  • Ringen  3.400.- DM (ca. 1.700 €)
  • Frauen     900.- DM (ca. 450 €)
  • Männer    650.- DM (ca. 325 €)
  • Mädchen  520.- DM (ca. 260 €)

Die Mitgliederzahl hat sich, nicht zuletzt durch den grossen Zulauf in den neuen Abteilungen, auf 420 erhöht.

1975 - Einstellen auf veränderte Vereinsstrukturen

Hinsichtlich des Standorts und des Geländes für das geplante Vereinsheim gibt es zwischen Stadt und Verein unterschiedliche Auffassungen.  Der Pachtvertrag wird am 25. April unterzeichnet.

Überlegungen auch Kinderturnen anzubieten, zerschlagen sich, da keine Übungsleiter zur Verfügung stehen.

Die Verteilung der finanziellen Mittel und auch die Belegungszeiten der Sechtahalle führen zu ersten, teils heftigen Diskussionen innerhalb des Vereins. Die Erweiterung der Nutzungszeiten der Halle auf das Wochenende wird beantragt.

Für den Bereich der Stadt Ellwangen wird die Gründung des Stadtverbandes sporttreibender Vereine beschlossen.

Mit Anton Abele wird die verwaiste Stelle des Fussballjugendleiters neu besetzt.

Bereits im 2. Jahr der Teilnahme an der Verbandsrunde schaffen die Ringer den Aufstieg von der Aufbau- in die Bezirksklasse. Ein großer Erfolg dieser noch jungen Truppe.

1976 - Hallenprobleme

Wiederum wird eine Satzungsänderung beschlossen. Der Bau des geplanten Vereinsheims wird zurückgestellt und auch der geplante Kauf eines Kleinbusses zerschlägt sich.

Zur Verbesserung der Trainingsbedingungen wird die Errichtung einer Flutlichtanlage mit einem Volumen von 10.000.- DM (ca. 5.000 €) beschlossen.

Die Änderung der Hallenbelegungszeiten führt zu einem Disput mit dem Ortschaftsrat und der Mädchen-Tanzgruppe. Auch die Jugendfussballer und die Tennisabteilung prangern die nur eingeschränkten Hallennutzungszeiten an.

1977 - Nationale Erfolge

Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Fussballabteilung. Wolfgang Abele tritt nach erfolgreichem Wirken ab und übergibt das Amt in die Hände von Josef Szabo.

Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga und einer erfolgreichen Einzelleistung von Herbert Müller (2. bei den württembergischen und 5. bei den deutschen Juniorenmeisterschaften) unterstreicht die Ringerabteilung ihren Aufwärtstrend.

Der Hartplatz hinter der Sechtahalle zeigt sich für den "weißen Sport" als ungeeignet. Schnell wird klar, dass die Aufwärtsentwicklung der jüngsten Vereinsabteilung unweigerlich nur mit einem geeigneten Platz einhergehen kann.

Die Mitgliederzahl überschreitet wieder die 400er Grenze.

1978 - Ein Meilenstein für das Röhlinger Tennis

Nach 4 Jahren wird eine weitere Beitragserhöhung auf 20.- DM (ca. 10 €) notwendig.

Anton Gutheiß verlässt den FC nach mehreren Jahren erfolgreicher Trainertätigkeit.

Um den Tennissport im Verein weiter voranzubringen und ihn in Röhlingen auch "hoffähig" zu machen, wird die längst fällige Entscheidung zum Bau eigener Plätze mit einem Kostenaufwand von ca. 95.000.- DM (ca. 47.000 €) gefasst.  

Die Probleme mit der Nutzung der Sechtahalle  begleiten den Verein weiter. Fussball, Ringen, Breitensport, Tennis, alle wollen untergebracht sein, auch gehört sie dem FC nicht allein.

Das 30jährige Bestehen wird, wie könnte es anders sein, mit einem Fussballturnier begangen.

1979 - Sandplatzbau verschoben

Nur schwer kommt der Röhlinger Tenniszug ins Laufen. Muss die Entscheidung zum Bau der Plätze wegen mangelndem Interesse in Röhlingen aufgehoben werden?

Die Satzung wird aufgrund der vielen Änderungen der letzten Jahre neu gefasst.

Zur Pflege der Kameradschaft und zum engeren Zusammenwachsen der Abteilungen wird erstmals eine Vereinswanderung durchgeführt. In der Halle der Fa. Gerold wird das erste Herbstfest abgehalten.

Nachwuchssorgen bei den Ringern. Es gelingt nicht mehr eine Schülermannschaft zu stellen.

Die neu gegründete Mutter-Kind-Gruppe versüsst mit ihrem Auftritt die seit vielen Jahren stattfindende Jahresabschlussfeier.

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